Angeln in Vilhelmina

Angeln mit Köder

Viele von uns verknüpfen das Angeln mit Köder mit Faulenzertagen am See. Man sitzt vielleicht auf dem Steg und beobachtete die schaukelnden Bewegungen des rot-weißen Schwimmers, bis er plötzlich in der Tiefe verschwindet, weil ein Barsch angebissen hat. Diese Art zu fischen, abgesehen vom Schwimmer, ist vermutlich die älteste Angelmethode, die wir kennen und ist bis heute bei Jung und Alt beliebt.

Um mit Ködern zu angeln benötigen Sie eine Rute (Sie können sich auch einen Holzzweig zurechtschnitzen), etwas Angelschnur, einen Haken und etwas, womit Sie den Haken ködern wie z.B. einen Wurm. Diese Technik kann doch ausgefeilt werden, um größere Fische gewisser Arten zu angeln. Z.B. kann das sog. Schwimmerschleppangeln eine effektive Methode sein, um große Hechte zu fangen. Dazu benützen Sie eine Wurfrute, ein Boot und lebendigen oder toten Fisch als Köder. Um Köder auszuwerfen, benötigen Sie eine Wurfrute, einen längeren Schwimmer, ein Gewicht und ein Vorfach mit einem oder zwei Dreierhaken. Geeignete Fischsorten zum ködern sind größere Rotaugen, damit man nicht wegen zu kleinem Köder viele Kleinhechte anlockt. Dann rudern oder fahren Sie langsam über verschiedene Stellen im See mit dem Köder in geeignetem Abstand vom Boot. Wenn ein Hecht anbeißt, müssen Sie einen Augenblick warten, damit er den Köder geschluckt hat, bevor Sie ordentlich anreißen. Sie können auch von Land aus testen, um große Barsche zu angeln. Wählen Sie dabei ein etwas kleineres Rotauge als Köderfisch.