Allgemeine informationenJagdformenWildJagdkarteVogelverjüngungFührer

Jagdformen

Jagd mit lautgebenden Jagdhunden

Bei der Jagd mit lautgebenden Jagdhunden geht man aufmerksam durch den Wald, am besten gegen die Windrichtung, damit der Hund den Vogel leichter wittern kann. Man geht so aufmerksam, dass der Hund nicht das gesamte Gebiet vor einem absuchen kann. Er sucht in einem Halbkreis ca. 100 – 400 Meter seitlich und vor einem. Spürt der Hund einen Vogel auf, so folgt er der Spur, bis er das Tier gefunden hat. Der Vogel fliegt in einen Baum, der Hund steht darunter und fängt an zu bellen.

Man beginnt sich anzuschleichen – eine wahre Herausforderung. Der Vogel kann nur schwer zu sehen sein und sobald er den Menschen erblickt, fliegt er fort. Man trägt tarnfarbene Kleidung, verbirgt Gesicht und Hände mit Masken/Tüchern und Handschuhen. Der Hund hilft, indem er die Aufmerksamkeit des Vogels auf sich zieht.

Handelt es sich um einen erfahrenen Hund, findet er den Vogel auch im Baum oder hört – wenn der Vogel aufschreckt – sobald er sich wieder auf einem Baum niederlässt, auch wenn dieser 200 Meter weit weg ist.

Jagd mit Vorstehhund

Mit Vorstehhunden werden in erster Linie Tiere gejagt, die nur schwer auffindbar sind. Dazu zählen auch Waldvögel.

Der Hund muss Kontakt mit dem Jäger halten und in Kreisbögen nach vorn und seitwärts suchen. Soweit es möglich ist, läuft man gegen den Wind, damit der Hund das Wild leichter wittert und der Vogel den Jäger nicht so leicht hört. Läuft der Hund zu weit nach vorn, sieht man nicht, wenn er „vorsteht”.

Bei der Jagd im Gebirge kann der Abstand bis zu 200 Meter betragen. Der Hund geht hauptsächlich auf Vogelwitterung, wenn er „vorsteht“.

Bei der Jagd im Wald muss sich der Hund näher am Jäger aufhalten, da die Sicht bedeutend schlechter ist, als im offenen Terrain. Der Hund hat auch mehr damit zu tun, den Vogel aufzustöbern und zu finden. Waldvögel können weite Strecken hinter sich legen. Von der ersten Markierung des Hundes können noch einige hundert Meter vergehen, bis der Vogel gefunden wird. Dies gilt vor allem dann, wenn der Vogel rechtzeitig versucht, zu entwischen.

Vogeljagd ohne Hund

Hier gehen einige Freunde nebeneinander. Da die Sicht im Wald vielleicht 20 Meter beträgt, muss man beim Schießen extrem schnell sein, falls man den Vogel selbst aufschreckt. Im offenen Terrain begrenzt die Schrotflinte den Abstand. Hat man Glück, fliegt der Vogel über einen befreundeten Jäger und er oder sie hat noch einige zusätzliche Sekunden Zeit, um zu schießen. Selbstverständlich muss man bei dieser Jagdvariante ein geübter Schütze sein. Alternativ sieht oder hört man, wie sich der Vogel in der Nähe niederlässt und kann sich anschleichen.

Jagd mit Stöberhund

So jagt man Hasen und Füchse. Man lässt den Hund früh am Morgen laufen, solange die nächtlichen Spuren des Hasen noch frisch sind. Findet der Hund die Fährte des Hasen, geht er ihr nach. Das kann lange dauern, wenn der Hund eine Spur findet, die früh in der Nacht entstanden ist. Nähert sich der Hund dem Liegeplatz, kann er ein leichtes Weckgebell von sich geben, um den Hasen dazu zu bringen, sich zu bewegen. Beim Aufspüren bellt der Hund intensiv und das Treiben beginnt.

JAKTPAKET

Exklusive Vogeljagd

12900 kr

Erfahren Sie mehr

Dreitägige Jagd mit Freunden (langes Wochenende)

från   6890 kr

Erfahren Sie mehr